Das erste Büro-Passivhaus in Heidelberg

Vor dem Umweltpark des Heinsteinwerks im Wieblinger Weg 21, dem Standort der KliBA, entstand 2005 das erste Büro-Passivhaus Heidelbergs. Was damals als Novum gefeiert wurde, findet heute im Bau der Bahnstadt in einem kompletten Stadtteil statt. Eine kleine Reise in die Vergangenheit zeigt, wie alles anfing.

Hier lassen wir für Sie den Baufortschritt noch einmal passieren.

Bild: Seit 2006 beherbergt das erste Heidelberger Passivhaus-Büro diverse Unternehmen.

Die Eckdaten

Bauherr:
Hans-Jörg Kraus, kraus immobilien gmbh, Heidelberg

Architekturbüro:
schröder stichs volkmann, freie Architekten, Heidelberg

Baudaten:
Bruttogeschossfläche: ca. 600 m²
Höhe: ca. 4,40 m
Umbauter Raum: ca. 2.640 m³


Die Idee

Neubau eines eingeschossigen Büropavillons in Holzbauweise auf dem Areal der ehemaligen Heinsteinwerke, Wieblinger Weg 19-21, 69123 Heidelberg.


Qualitätsstandard für Passivhäuser:

Die Anforderungen des Förderprogramms der Stadt Heidelberg, der KfW, sowie der LAKRA werden erfüllt. Dies bedeutet im Einzelnen:

  • Jahresheizwärmebedarf:



Der Jahresheizwärmebedarf, berechnet nach dem Passivhaus-Projektierungs-Paket (PHI-1998/1, Passivhaus Institut) oder alternativ nach dem Rechenverfahren der EnEV muss weniger als 15 kWh/m²a betragen.

  • Luftdichtigkeit:

Es wird ein Luftdichtigkeitskennwert von n (LSO) < 0,6 h-1 eingehalten.

  • Lüftungsanlage:


Es wird eine mechanische Be- und Entlüftungsanlage mit einer trockenen Rückwärmezahl von > 85 % eingehalten.

  • Wärmeschutz:





Außenwände: Dämmstärke > 24 cm

Dach: Dämmstärke > 30 cm

Boden / Erdreich: Dämmstärke > 14 cm

Fenster / Verglasung: u-Wert-Verglasung < 0,8 W/m²K

u-Wert-Rahmen < 1,5 W/m²K

Eingangstüren: u-Wert < 0,8 W/m²K

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