Das Niedrigenergiehaus im Bestand

Wer Heizenergie sparen will, muss sich warm einpacken - oder sein Haus. Gerade mit letzterer Methode lässt sich komfortabel der Energieverbrauch um bis zu 80 Prozent drosseln. Im bundesweiten Modellvorhaben der dena, der Deutschen Energie-Agentur, gab es die Möglichkeit, am "Niedrigenergiehaus im Bestand" teilzunehmen und die Wandlung des eigenen Altbaus zum Niedrigenergiehaus fördern zu lassen. Dem nicht genug: Nach der Sanierung konnten die Teilnehmer ihr Gebäude zu den 250 innovativsten Altbauten in ganz Deutschland zählen.

Ziel des Projektes war es, einen Altbau so energetisch zu sanieren, dass dieser weniger als die Hälfte der Energie verbraucht, die ein Neubau benötigt. Dank moderner Dämmstoffe und innovativen Lüftungs- und Heizungstechniken ist das möglich. Wer sich für den energetischen Standard der Energieeinsparverordnung "EnEV-Neubau minus 50%" entschloß, erhielt auf den Finanzierungskredit der KfW-Förderbank einen Tilgungszuschuss in Höhe von 20 Prozent. Es lohnte sich also zweifach, Häuser energetisch zu optimieren: durch die geringere Kreditrückzahlung und den geringeren Energieverbrauch. Dazu verschafft eine solche Sanierung große Wettbewerbsvorteile im Immobilienmarkt und verhilft zu neuer Einsparungstechnologien.

Regionale Ansprechpartner

Ob Fachwerk-, Gründerzeithaus oder Plattenbau - das Förderprogramm stand allen Eigentümern offen, vom privaten Eigenheimbesitzer bis hin zum Wohnungsbauunternehmen - vorausgesetzt das Wohngebäude wurde vor 1984 errichtet. Beraten und unterstützt wurden Interessenten durch ein Netz regionaler Partner und Experten. So stand den bisherigen Teilnehmern auch das KliBA-Team mit Rat und Tat bei Fragen zum Projekt "Niedrigenergiehaus im Bestand" zur Seite.

Foto: Auch denkmalgeschütze Gebäude können saniert werden.