Kompetenzstelle Energieeffizienz kommt

Metropolregion. Der Amtschef des Umweltministeriums, Ministerialdirektor Helmfried Meinel, hat am 3. Dezember in Stuttgart rund 30 Trägerorganisationen für die zwölf regionalen Kompetenzstellen des Netzwerks Energieeffizienz ausgezeichnet. Die Kompetenzstellen im Land helfen Unternehmen als unabhängiger Ansprechpartner neutral und kostenlos mit geeigneten Informationen und Angeboten bei der Energieberatung.

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KEFF-Prämierungsveranstaltung in Stuttgart. Bild: Land Baden-Württemberg

Ausgezeichnet wurde die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, zusammen mit dem Umweltkompetenzzentrum Rhein-Neckar e.V. (UKOM), der Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg - Rhein-Neckar-Kreis gGmbH (KliBA) sowie der IHK Rhein-Neckar, die die Rolle als Konsortialführer übernimmt. Über diese Auszeichnung freute man sich sehr bei den beteiligten Institutionen.
Regionale Kompetenzstellen für Energieeffizienz
Das Angebot des Landes Baden-Württemberg firmiert unter dem Namen „KEFF“. KEFF ist das Netzwerk der Regionalen Kompetenzstellen für Energieeffizienz. Dabei sind alle zwölf Regionen des Landes mit einer regionalen Kompetenzstelle ausgestattet. Als Zentrale Koordinierungsstelle leitet die Umwelttechnik BW das Projekt. Die regionalen Kompetenzstellen sind die Ansprechpartner für baden-württembergische Unternehmen zur Energieeffizienz, sogenannte KEFF-Effizienzmoderatoren begleiten die Unternehmen vom ersten Gespräch bis zur Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen.
„Die Unternehmen im Land verbrauchen knapp ein Viertel der Energie in Baden-Württemberg“, sagte Meinel. „Wenn sie die benötigte Energie noch effizienter einsetzen und konsequent erneuerbare Energien nutzen, können sie ihre Produktions- und Energiekosten sowie ihren CO2-Ausstoß deutlich verringern.“ Hauptzielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen aus Handel, Industrie, Handwerk, Gewerbe und Dienstleistungen.
Das Förderprogramm „Regionale Kompetenzstellen des Netzwerks Energieeffizienz“ soll sieben Jahre laufen, und ist mit einem Volumen von insgesamt 24 Millionen Euro ausgestattet. Die Hälfte (zwölf Millionen Euro) stammt aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Das Land Baden-Württemberg bringt eigene Mittel in Höhe von 9,3 Millionen Euro ein und die Trägereinrichtungen der KEFF beteiligen sich mit rund 2,7 Millionen Euro.

© Metropolregion Rhein-Neckar

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