Klimaschutz-Ideen-Preis 2014 verliehen

Preisübergabe an Gregor-Mendel-Realschule im Holz-Heizkraftwerk

Im Juli 2014 überreichte Alfred Kappenstein, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Umwelt, Schülern der Gregor-Mendel-Realschule den Klimaschutz-Ideen-Preis. Unter allen Bewerbungen hatte die Jury das Projekt „Zukunft gestalten – Mit Kindern erneuerbare Energie entdecken“ der Kirchheimer Schule ausgewählt.

Die Stadtwerke Heidelberg haben sich die Energiewende auf die Fahne geschrieben: „Deshalb arbeiten wir an zukunftsfähigen Versorgungsstrukturen“, sagte Kappenstein bei der Preisübergabe in dem entstehenden Energiepark auf dem Werksgelände Pfaffengrund. „Außerdem wollen wir die Verbraucher zu mehr Klimaschutz motivieren. Vor allem junge Menschen – denn hier liegt die Zukunft.“ Daher hat das Unternehmen auch vor drei Jahren den Klimaschutz-Ideen-Preis aufgesetzt: Gesucht werden Projekte an Schulen, die möglichst viele Beteiligte ansprechen, einen hohen Motivationseffekt haben und Spaß machen.

Junge Energieexperten geben Wissen weiter

Das Gewinner-Projekt überzeugte die Jury vor allem wegen des schulübergreifenden Ansatzes und seiner großen Reichweite: Schüler der Klassen 5 bis 8 werden in einer AG zu „Energieexperten“ ausgebildet und vermitteln ihr Wissen dann an Vorschulkinder in Kindertagesstätten. Die Schule hatte die AG in Kooperation mit der PH Heidelberg und der VRD Stiftung für Erneuerbare Energien gegründet.

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Die AG-Schüler der Gregor-Mendel-Realschule mit den Lehrerinnen Lucia Hefti (l.) und Daniela Bach (r.) sowie Alfred Kappenstein, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Umwelt (2.v.l.) und Jury-Mitglied Dr. Klaus Keßler, Geschäftsführer der KliBA. (Bildnachweis © Stadtwerke Heidelberg)

Daniela Bach, projektverantwortliche Lehrerin, freut sich über den Pokal und den Spendenscheck: „Das Projekt macht den Schülern und den Vorschulkindern viel Freude. Dass wir damit auch den Klimaschutz-Ideen-Preis gewonnen haben, ist sehr motivierend für unsere AG.“ Für die Verwendung des Preisgeldes haben die Schüler verschiedene Ideen: weitere Experimentierstationen, ein Windrad oder ein Teich im Schulgarten. Die Hälfte des Geldes gibt die Gregor-Mendel-Realschule an die beiden am Projekt beteiligten Kitas weiter.

Holz-Heizkraftwerk als Beispiel für praktischen Klimaschutz

Bei der Preisübergabe führte Alfred Kappenstein die Schüler auch durch das neue Holz-Heizkraftwerk. Später beobachteten sie auf dem Hof noch neugierig, wie ein LKW neuen Brennstoff anlieferte: Grünschnitt und Landschaftspflegematerial aus der Region – zum Beispiel Schnittgut von öffentlichen Straßen. Das schont den Wald und das Klima.

© Stadtblatt Heidelberg, 30.07.2014, S. 8

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