Nur eine sparsame Heizung ist eine gute Heizung

Energiesparlampen sparen Energie und Geld. Manche Verbraucher scheuen den Kauf einer solchen Lampe, weil sie vielleicht nicht in die Leuchte zu Hause passt, die Form oder das „kalte“ Licht nicht dem persönlichen Geschmack entsprechen.

Veraltete oder schlecht regulierte Heizungen haben gleich mehrere Nachteile: Zum einen verpulvern sie unnötig Energie, zum anderen erzeugen sie hohe Kosten. Eine Modernisierung kostet zwar Geld, doch durch die Unterstützung des Bundes mit diversen Förderprogrammen sinken die Kosten erheblich. Auch die optimale Einstellung einer bestehenden Anlage rechnet sich und wird finanziell belohnt. „Viele Menschen, die eine betagte Heizung besitzen, wollen ungern so viel investieren“, sagt Dr. Klaus Keßler, Geschäftsführer der KliBA. „Doch der Einspareffekt und ein gestiegener Wohnwert sprechen für sich.“ Vor dem Winter umzurüsten, lohnt sich also. Mit einer Reihe finanzieller Anreize macht die Bundesregierung es Sanierungswilligen leicht, sich für eine zeitgemäße Wärmeversorgung zu entscheiden.

Dank des Förderprogramms „Heizungsoptimierung“ der Bundesregierung etwa geht es seit rund einem Jahr ungeregelten Heizungspumpen massiv an den Kragen. Das ist dringend notwendig, denn die Oldtimer arbeiten das ganze Jahr über – egal, ob die Heizung läuft oder nicht. Bis zu 150 Euro jährlich lassen sich einsparen, wenn eine Hocheffizienzpumpe den Job übernimmt, das Heizungs- oder das Brauchwasser zirkulieren zu lassen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) übernimmt jeweils 30 Prozent der Nettokosten für einen entsprechenden Umbau durch Fachleute sowie für einen hydraulischen Abgleich. Hinter dem letzten Begriff verbirgt sich eine technische unkomplizierte Optimierung der Heizungsanlage, um den Verbrauch an Heizenergie effektiv zu senken. Eine Beispielrechnung von https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/umwaelzpumpe/umwaelzpumpe-foerderung-fuer-austausch/ratgeber/ zeigt, dass ein bezuschusster Pumpentausch mit hydraulischem Abgleich sich bereits in rund fünf Jahren amortisiert hat.

„Noch mehr Möglichkeiten, sich sein Sanierungsvorhaben unterstützen zu lassen, bietet die KfW-Förderbank“, sagt Keßler. Soll eine neue Heizung her, steht diese zentrale Fördereinrichtung des Bundes mit Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten parat – und das gleich auf mehreren Wegen: Wer etwa ein Wohngebäude besitzt, seine Anlage modernisieren und dabei auf erneuerbare Energie umsteigen will, fährt gut mit dem Programm Energieeffizient Sanieren. Es gilt für alle, die Wohnraum energetisch sanieren oder sanierten Wohnraum kaufen. Für ein KfW-Effizienzhaus bietet das Programm 151 beispielsweise günstige Kredite bis zu 100.000 Euro an, für eine einzelne Maßnahme oder Pakete bis zu 50.000 Euro. Zusätzlich lässt sich ein Tilgungszuschuss beantragen. Privatleute können alternativ über das Programm 430 einen Zuschuss wählen – dieser beläuft sich auf bis zu 30.000 Euro pro Wohneinheit.

„Einige der KfW-Angebote für energetische Modernisierungen lassen sich sogar mit denen des BAFA kombinieren. Für einen Laien ist nicht immer leicht, sich durch die zahlreichen Förderangebote zu arbeiten und das richtige Programm zu finden“, sagt Dr. Klaus Keßler, „daher bieten wir Sanierungswilligen einen kostenlosen Beratungsservice an.“

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Beim hydraulischen Abgleich optimiert ein Fachbetrieb die Heizungsanlage – das spart Energiekosten. Der Bund zahlt dafür Zuschüsse.

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