Neue Förderprogramme zur Heizungsoptimierung und für Brennstoffzellen-Heizungen gestartet

Am 1. August 2016 startete das Bundeswirtschaftsministerium zwei neue Förderprogramme für die Energiewende im Heizungskeller: Das eine zur Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich, das andere zur Förderung von Brennstoffzellen-Heizungen.

Der Staat unterstützt die niedriginvestiven Maßnahmen wie den Pumpenaustausch oder Heizungsoptimierung mit 30% Förderung der Investitionen und hilft damit Millionen Gebäudeeigentümern und -nutzern, ihre Heizungssysteme zu verbessern. So kann der Austausch einer alten ineffizienten Pumpe durch ein hocheffizientes Modell zu einer Energieersparnis von bis zu 80% führen. Beim hydraulischen Abgleich wird das bestehende Heizsystem so optimiert, dass nur noch so viel Wärme verbraucht wird, wie auch benötigt wird. Kalte oder zu heiße Heizkörper gehören dann der Vergangenheit an. Das Programm wird durch das Bundesamt für Ausfuhrkontolle (BAFA) administriert.

Ziel des neuen Programms für stationäre Brennstoffzellen-Heizungen ist es, die zukunftsweisende Technologie zur gleichzeitigen hocheffizienten Strom- und Wärmeerzeugung breitenwirksam am Markt zu etablieren. Der Energielieferant der Brennstoffzelle ist Wasserstoff, der in einem chemischen Verfahren aus Erdgas gewonnen wird. Neben der effektiven Nutzung von Erdgas und der damit verbundenen Verringerung von CO2-Emissionen, bietet die Technologie gegenüber vergleichbaren konventionellen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen den Vorteil eines besseren Verhältnisses von elektrischer Energie zu nutzbarer Abwärme zur Beheizung von Gebäuden. 

Eigentümer von Wohngebäuden können beim Kauf einer Brennstoffzellen-Heizung attraktive Zuschüsse erhalten. Die Förderung gibt es für stationäre Brennstoffzellenheizungen in den Leistungsklassen von 0,25 bis 5 kW elektrischer Leistung in neuen und bestehenden Wohngebäuden. Die Förderhöhe ist gestaffelt nach der elektrischen Leistung der Anlage. Die Beantragung erfolgt über die KfW mit dem Programm "Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle". Weitere Informationen finden Sie bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unter www.kfw.de/433.

Die KliBA steht Antragstellern bei der Programmauswahl und zur Erläuterung der Antragsverfahren kostenfrei zur Seite. Welche Anforderungen zu erfüllen sind, welche Programme kombiniert werden können und ob Sachverständige eingebunden werden müssen, wissen die Energieberater der KliBA bestens.