Der Stromspar-Check Kommunal für Haushalte mit geringem Einkommen

In einkommensschwachen Haushalten sind die Einsparpotenziale oft besonders hoch: Häufig sind dort alte Elektrogeräte mit hohem Energieverbrauch im Einsatz. Zudem sind die finanziellen Mittel zur Investition in effiziente Geräte und das Wissen über eine effiziente Energienutzung eher gering. Daher sind maßgeschneiderte Beratungsansätze für diese Zielgruppe besonders sinnvoll. Und hier setzt das Projekt Stromspar-Check Kommunal an, das seit 2008 vom Bundesumweltministerium mit Mitteln aus der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wird. Das Projekt beinhaltet für Haushalte mit geringem Einkommen Beratungen im Haushalt und die kostenlose Bereitstellung/Installation von einfachen Energieeinsparartikeln.

Der Deutsche Caritasverband e.V. und der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands e.V. (eaD) führen als Verbundpartner das Projekt durch. Die KliBA übernahm für das bundesweite Projekt die regionale Projektsteuerung und -koordination sowie Qualitätssicherung für Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordbaden mit insgesamt acht Standorten, darunter die Standorte Stadt Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis.

Die KliBA bildet gemeinsam mit dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) und der Caritasverband Heidelberg e.V. Stromsparhelfer aus. Die Stromsparhelfer machen zunächst einen Stromspar-Check, messen die Verbrauchswerte von Waschmaschinen, Elektroherden und Co. Sie geben Tipps, wie sich der Verbrauch mit einfachen Mitteln senken lässt. Außerdem bauen sie kostenlos Energiesparlampen, Wasserperlatoren, TV-Abschalter oder schaltbare Steckerleisten ein. Die Stromsparhelfer werden regelmäßig von einem KliBA-Energieberater geschult und besprechen auftretenden Probleme.

Das Projekt hat ökologische, ökonomische und soziale Ziele vor Augen:

Weitere Informationen finden Sie unter www.stromspar-check.de

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Bild: Stromspar-Check © Dietmar Gust