
Wer sein Wasser mittels Elektroboiler oder Durchlauferhitzer erwärmt, kann ohne hohen Aufwand viel Strom sparen. Es kommt auf die richtige Boiler-Größe, eine gute Isolierung und vor allem auf die zum Verbrauch passende Einstellung des Gerätes an. Hygienische Anforderungen und Energiesparen widersprechen sich dabei nicht.
Zentral oder dezentral – das ist die Grundsatzfrage für die Erwärmung von Wasser. Häufig wird warmes Wasser in einem zentralen Heizsystem aus Solarwärme, Fernwärme, Gas oder Öl erzeugt. Viele Haushalte sind jedoch auf die dezentrale Lösung mit einem elektrischen Durchlauferhitzer oder einem Elektroboiler angewiesen. Das muss nicht schlechter sein. Aber: Die Kilowattstunde Strom ist im Verhältnis teuer. Gerade deshalb können Verbraucherinnen und Verbraucher leicht Energie und Kosten sparen, wenn sie folgendes berücksichtigen:
- Wählen Sie beim Neukauf nach Möglichkeit einen elektronischen Durchlauferhitzer. Er erwärmt nur die benötigte Wassermenge und die wird sofort verbraucht. Solche Geräte kommen auf einen Wirkungsgrad von bis zu 99 Prozent. Ein Boiler, der das Wasser speichert, hat demgegenüber höhere Wärmeverluste.
- Achten Sie darauf, dass Boiler oder Durchlauferhitzer die richtige Größe haben.
- Nur für größere Boiler wird aus hygienischen Gründen eine Wassertemperatur von 60°C empfohlen. Kleinere Boiler und Durchlauferhitzer können dem Bedarf entsprechend niedriger eingestellt werden.
- Schalten Sie das Gerät ganz aus, wenn Sie länger abwesend sind. Wenn es eine Regelung besitzt, stellen Sie diese passend zu Ihrem Rhythmus ein. Für Untertischboiler von 5-10 Litern sind Zeitschaltuhren oder spezielle Thermostopp-Schalter empfehlenswert.
Wenn Sie Ihr Geld nicht durch den Abfluss entsorgen wollen, bekommen Sie bei der KLiBA gerne weitere Empfehlungen zum täglichen Wassersparen.