Mit Solarmodulen im Garten kann selbst Solarstrom produziert werden. Bild Gülay Keskin

Wer gerne Solarstrom im Garten produzieren möchte, für den sind sogenannte Single-Module bzw. Plugin-Module mit integriertem Ladestromregler und einem Solarakku interessant. Diese Solarmodule können dann am Wohnmobil, Balkon oder an der Gartenlaube angebracht werden und laden bei Sonnenschein die Batterie auf. Damit können abends dann Elektrogeräte mit 12 bis 14 Volt Gleichspannung, wie zum Beispiel LED-Lampen, spezielle Radios oder Fernsehgeräte betrieben werden. Viele Solarmodule gibt es auch mit einem integrierten Wechselrichter, der für eine Spannung von 230 Volt sorgt. Grundsätzlich gilt, dass auch solche kleineren Gartenmodule mit Wechselrichter nur mit Hilfe einer Elektrofachkraft angeschlossen werden sollten.

Wer sich für den gewissen Luxus eines eigenen Freibades entscheidet, sollte hohe Energie- und Wasserkosten einkalkulieren. Die Umwälzpumpe für die Filteranlage wird in der Badesaison zum Dauerläufer. Kommt eine elektrische Poolheizung hinzu, wird es schnell richtig teuer: Um 1000 Liter Wasser um 1 Grad zu erwärmen, benötigt man 1,16 Kilowattstunden Strom (ca. 40 Cent). Das entspricht der Strommenge, die für das Aufbrühen von 70 bis 80 Tassen Kaffee nötig wäre. Dabei fassen selbst mobile Schwimmbäder leicht 5000 bis 7000 Liter Wasser. Daher sollte man zusätzlich auf einen sogenannten „Schwimmbadabsorber“ setzen. In diesem fließt Wasser durch schwarze Schläuche und wird dabei durch die Sonne erwärmt. Die Filterpumpe kann dann auch für die Umwälzung des Wassers im Absorber mitgenutzt werden. Zudem sollte man abends den Pool abdecken, um ein vorschnelles Auskühlen zu vermeiden.

Gerade in kleinen Gärten sind elektrische Gartengeräte häufig überflüssig. Anstatt zum Elektrorasenmäher zu greifen, tut es in vielen Fällen auch der Handrasenmäher. Damit werden nicht nur Anschaffungs- und Stromkosten eingespart, sondern das Mähen geht bei kleinen Flächen mitunter sogar schneller und stört die Nachbarn nicht in der Mittagsruhe. Gänzlich zu meiden sind im Herbst die lauten Laubbläser und dem Tierwohl entsprechend insbesondere auch die Laubsauger. Praktische Tests haben ergeben, dass man in der Regel mit einem einfachen Laubrechen wesentlich schneller und sauberer den Garten vom Laub befreien kann. Eine ähnliche Zurückhaltung bzw. überlegter Gebrauch ist auch beim Rasensprenger angezeigt. Diesen sollte man, wenn überhaupt, lediglich für Rasenflächen einsetzen und die Blumen und Topfpflanzen in den Morgen- oder Abendstunden gezielt mit einer Gießkanne, am besten mit Regenwasser wässern. Das spart Wasser und – bei Verwendung von Leitungswasser – auch die damit verbundenen, mittlerweile erheblichen Kosten.