Obwohl die Statik eine Herausforderung ist, soll die Letzenberghalle in Malsch Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach erhalten. Das einzige Gebäude im Besitz der Gemeinde, das die Ziele des Klimapakts erreicht, ist die Friedhofshalle. Foto: Jan A. Pfeifer
Malsch prüft weiterhin gemeindeeigene Gebäude auf mögliche PV-Anlagen – Letzenberghalle soll Module erhalten
Von Armen Begic
Bis 2040 will Malsch klimaneutral werden – und es gibt bei den meisten Gebäuden noch Luft nach oben, wie Ursula Gerwiner, Klimaschutzmanagerin von Malsch, dem Gemeinderat berichtete. Zwar sei man im Bereich der Photovoltaik-Anlagen bisher auf einem guten Weg gewesen, den weiteren Ausbau erschwere aber bei einigen Gebäuden im Besitz der Gemeinde die Statik. Vorangetrieben wird laut Gerwiner aber die Errichtung einer PV-Anlage auf der Letzenberghalle. Dort sei die Ausschreibung bereits erfolgt.
Das Ziel zur Klimaneutralität setzte sich die Gemeinde 2022 mit der Kooperationsvereinbarung mit dem Rhein-Neckar-Kreis. Ein Ziel der Vereinbarung ist es, den Energieverbrauch der Gemeinde und ihrer Liegenschaften zu halbieren. „Mit der Schaffung der Stelle einer Klimaschutzmanagerin wurde vom Gemeinderat eine wichtige und weitsichtige Entscheidung getroffen“, lobte Bürgermeister Tobias Greulich den Einsatz von Gerwiner und dem Gemeinderat.
Mehr erfahren in RNZ, Wiesloch/ Walldorf, | 5. Juni 2025
